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Video-Überwachung bei schlechtem WLAN-Empfang

Video-Überwachung bei schlechtem WLAN-Empfang

Moderne Überwachungs-Systeme für das Smarthome und für kleine und mittelgroße Betriebe setzen auf kabellose Kommunikation zwischen Kamera und Sync-Modul. Doch manchmal ist die Empfangs-Qualität nicht gut. Was tun? Blink hat einige Tipps zusammen gestellt.

 

Was in der Wohnung oder in den Wohnräumen klappt, kann im Keller, in der Garage, dem Garten- oder Ferienhaus schon schwierig werden: WLAN-Empfang bereit zu stellen. Das kann viele Gründe haben: Der Standort des WLAN-Routers ist zu weit entfernt, Stahlbetonwände blockieren das Signal, Fenster und Spiegel können die Funkwellen empfindlich stören oder es gibt überhaupt keinen Internetanschluss am Kamera-Standort.

 Um auch in schwierigen Fällen guten Empfang zu erreichen, helfen oft schon kleine Änderungen oder ein bisschen Technik. Diese Optionen gibt es:

 

Tipp 1: Standort überprüfen

Manchmal ist der Wunsch-Standort nicht der optimale Standort. Dann reicht es häufig schon, ein bisschen zu variieren: Ein leicht geänderter Kamerastandort kann schon erstaunliche Verbesserungen bewirken. Manchmal hilft es auch, einen Spiegel umzuhängen oder einen Schrank zu verrücken – besonders, wenn er aus Metall ist.

 

Tipp 2: Funkapp nutzen

Wer nicht viel probieren sondern es gleich ganz genau wissen möchte, wie es um die Signalqualität bestellt ist, kann sie mit einer App auf dem Smartphone an verschiedenen Stellen messen und das Funksignal genau beurteilen. Anschließend lässt sich ein guter Kamerastandort bestimmen.

 

Tipp 3: Repeater einsetzen

Befindet sich der Router im selben Gebäude wie die Kamera, können WLAN-Repeater helfen, die das Funksignal zwischen Router und dem gewünschten Kamerastandort verstärken.



Tipp 4: Powerline probieren

Befinden sich die Standorte von Router und Kamera im selben Stromnetz, sind auch Powerline-Adapter eine gute Idee. Sie stellen über das Stromnetz eine Verbindung untereinander her. Hierfür wird ein Powerline-Adapter mit dem Router verbunden und der zweite dort, wo die Kamera ist. Am besten wählt man in Kameranähe gleich einen Powerline-Adapter mit integriertem WLAN-Hotspot, der verlässlich für die nötige Funkverbindung sorgt.



Tipp 5: Autark dank LTE

Wenn kein Router-Signal zur Verfügung steht oder gar kein Internetzugang installiert ist, zum Beispiel in Ferienhäusern oder dem Schrebergarten, können Kameras trotzdem eingesetzt werden. Abhilfe schafft dann ein LTE-fähiger Router , der ein WLAN bereitstellt und per Mobilfunk die Verbindung zur Außenwelt herstellt.



Tipp 6: Altes Smartphone reanimieren

Wer ein ausrangiertes 3G-fähiges Smartphone besitzt, kann auch dieses als WLAN-Hotspot einrichten und verwenden. Diese Variante ist oft günstiger als einen LTE-Router zu erwerben.

 

Wer für seine Kameras eine Mobilfunk-Verbindung nutzen möchte, sollte im Vorfeld die verfügbaren Datenraten prüfen und das monatliche Datenvolumen abschätzen, um einen günstigen Datentarif zu wählen. Manche Mobilfunkanbieter haben sogar spezielle Datenpakete im Angebot, die ohne Telefonie, SMS und MMS auf den Markt kommen und für genau solche Überwachungszwecke gedacht sind. Sie sind oft günstiger und sorgen trotzdem für mehr Sicherheit.

Wir hoffen, diese Tipps helfen Ihnen bei etwaigen Schwierigkeiten. Und berichten Sie uns gerne: Welche Hürde hatten Sie zu nehmen, um eine gute WLAN-Verbindung herzustellen? Wie haben Sie das Problem gelöst?

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